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Saturday, June 18. 2005
So, folgendes Szenario: Jemand kommt auf mich zu, drückt mir eine Zahnbürste und Politur in die Hand und gibt mir den Auftrag, über 100 Meter Eisenbahnschiene blank zu polieren. Wie würde ich mich wohl verhalten ???
Ich lachte wohl erstmal lauthals los, schüttelte dann ungläubig den Kopf und erteilte demjeniegen, der mit dieser grandiosen Idee auf mich zu gekommen ist, eine Abfuhr.
Es scheint aber Menschen zu geben, die die Idee hervorragend finden und die Schiene tatsächlich auf Hochglanz bringen.
Okay, wahrscheinlich haben sie dies nicht mir einer Zahnbürste getan, sondern mit entsprechenden Schleif- und Politurmaschinen. Und sicher sind diese Leute selber auf die Idee gekommen, denn das Ganze soll Kunst sein. Abschließend wurden die Befestigungsschrauben der Schiene sogar noch mit goldfarbenen Kappen verziert.
Der U-Bahnhof Alexanderplatz ist bekannt dafür, dass dort immer wieder Kunstprojekte im öffentlichen Raum ausgestellt werden, so auch dieses, welches sich "Arbeiten am Gleisbett" nennt. Sieht auf jeden Fall interessant aus, wie sich die Schiene gegen den Schleier des Alltags abhebt.
Thursday, June 16. 2005
Heute war es endlich soweit, ich habe mir die Verfilmung des Anhalters angeschaut.
Und ich bin wirklich zu frieden mit dem Ergebnis.
Okay, es ist nicht das Buch, und soweit ich gehört habe, auch ein weites Stück von der ursprünglichen Hörspielfassung entfernt, aber auf jeden Fall sehenswert.
Zuschauer, die keine Ahnung von der Geschichte haben, sind stellenweise vielleicht etwas überfordert mit dem Humor, aber können sich trotzdem herrlich amüsieren.
Hopper hat noch ein paar Links zum Thema zusammengestellt.
Danke Douglas Adams für all die schönen Stunden.
Tuesday, June 14. 2005
Ist ja unglaublich, was es nicht alles gibt.
Anscheinend waren es die Herrschaften am Südpol doch irgendwann leid, sich immer an der Telefonzelle anstellen zu müssen und nicht besonders gut zurückgerufen werden zu können.
Diese Misere hat zum Glück ein Ende, denn jetzt gibt es ein kleines GSM-Netz in der Antarktis (d.h., man kann nun dort sein normales Handy benutzen).
Jetzt frage ich mich natürlich, ob mein Mobilfunkanbieter dort auch Roaming unterstützt?
Falls ihr mal ausprobieren wollt, wie der Empfang dort am Ende der Welt ist, loggt am besten gleich den entsprechenden Cache.
Sunday, June 12. 2005
Wie, zu spät? Die K-Frage ist schon längst geklärt? Angie macht's?
Ach so! Nein, nicht diese K-Frage.
Bei mir geht es um das Thema Diät. Nicht, dass ich bzw. mein Adoniskörper dies nötig hätten, aber es ja schon immer wieder lustig, was man in diesem Zusammenhang erlebt.
Etwas, was ich besonders lustig finde, hat mit meiner übertriebenen Genauigkeit als angehendem Wissenschaftler, vielleicht aber auch einfach mit meiner Pingeligkeit und Besserwisserei zu tun. Ich habe vorhin Werbung gesehen, wo die X-te Pille für eine tolle Figur angepriesen wurde (natürlich nur mit Nachherbildern  ). Die Aussage lautete, dass man etwas über 600 Kalorien am Tag dadurch einsparen könne (also die der Körper nicht ansetzt). "Hmm ...", dachte ich mir, "wie war das noch gleich, ein TicTac hat doch schon bereits zwei Kilokalorien (= 2000 Kalorien) ..." .
Das heißt ja, dass ich durch Einnahme einer ekligen Pille, nicht mal ein halbes TicTac kompensieren kann. Da stimmt doch irgendetwas nicht! Wenn ich nur wüsste was?
Aber klar! Das K macht den Unterschied. Wenn jemand nicht die Abkürzung für Kilokalorien (kcal) benutzt, dann fällt das Kilo schnell mal unter den Tisch und plötzlich ändert sich die Angabe der Energiewerte um den Faktor 1000, weil man nur noch von Kalorien spricht!
Ist das so schlimm? Wahrscheinlich nicht - im Endeffekt ist diese Ungenauigkeit so in den allgemeinen Sprachgebrauch übergangen, dass es den meisten sowieso nicht auffällt, ob man nun über Kalorien oder Kilokalorien redet; ist einfach das Gleiche.
Und selbst TicTac macht dort keine Ausnahme:
Saturday, June 11. 2005
Ist schon garnicht so einfach, bei diesem Sommerwetter. Tschuldigung??? SOMMER??? Nee, irgendwie kann man das Wetter momentan nicht wirklich in die Jahreszeit zwischen Frühling und Herbst ein ordnen. Vielleicht hat sich ja der Winter auf der Südhalbkugel nach einem neuen Ort zum Walten gesucht und ist kurzerhand zu uns gekommen.
Nun gut, zwischen den zahlreichen Regenschauern habe ich mich jedenfalls entschlossen, meinen nächsten Cache zu loggen, der neulich noch von saufenden Muggles besetzt war. Und auch wenn am Nachmittag natürlich noch der eine oder die andere unterwegs sind, hatte ich die Möglichkeit, den Cache zu heben und den Biergartenblick zu genießen.
Die Gegend ist schön und ruhig. Leider landet anscheinend ein Teil der Bierflaschen im dortigen Pfuhl (Leute, wenn ihr schon nicht an die Umwelt denkt, dann doch bitte an euer Pfandgeld!).
Saturday, June 11. 2005
Ist ja schon ne tolle Sache, das Energiesparen. Der Anreiz dafür, dass gerade ich, als Otto-Normal-Verbraucher, Energie spare, ist meist nicht ökologischer, sondern ökonomischer Natur. Soll heißen, dass ich mir durch den Gebrauch von Energiesparlampen verspreche, dass mehr Geld im Portemonnaie bleibt, einmal dadurch, dass so eine Lampe einfach mal weniger Strom zieht und außerdem auch noch länger hält als eine gewöhnlich Glühlampe.
Insofern fand ich es schon etwas ärgerlich, als unsere Küchenlampe nun den Geist aufgegeben hat. Also flugs zum nahe gelegenen Supermarkt und eine neue besorgt. Dort sprangen mir dann auch gleich die Worte 6 Jahre Lebensdauer entgegen und ich dachte mir, dass das überhaupt nicht hinhaut (die Verschiedene hat es eher auf zwei Jahre gebracht???). Als ich dann etwas genauer hinsah, las ich, dass man die Lampe dann maximal drei Stunden am Tag anlassen darf. Hmm, okay, wenn ich die Lampe einfach liegen lasse und erst in zehn Jahren einschraube, dann ist die Lebenszeit auch wesentlich länger ...
Aber was soll's. Immerhin brauchen wir in der Küche viel Licht und da sind die 21 Watt der Energiesparlampe doch ein rechter Segen gegenüber 80 bis 100 Watt einer normalen Leuchte, die wir sonst benötigten.
So, nun noch ein paar abschließende Gedanken: Energie sparen ist auf jeden Fall gut, angesichts der Tatsache, dass fossile Brennstoffe nur im endliche Maße vorhanden sind (wieviel davon ist eine andere Frage  ) und regenerative Energieformen noch nicht die Ausbeute liefern, die wir für unsere Energie verschlingende Gesellschaft brauchen (ich sage nur Stand-by). Und zum Thema Atomkraft möge sich jeder seine eigene Gedanken machen.
Recycling ist auch ein interessantes Thema. Bezüglich der Rohstoffwiederverwertung macht es wahrscheinlich sogar Sinn. Aber der Energieaufwand (bzw. allgemein der Ressourcenaufwand), um diese Rohstoff zu reinigen und wieder als Ausgangsmaterial zu Verfügung zu stellen ist enorm (und ökologisch zu mindest fragwürdig).
Friday, June 10. 2005
Wer ab und zu Lustiges aus dem Netz zu sehen bekommt, ist vielleicht auch schon über die Animationen von Bruno Bozzetto gestolpert.
Er hat sich auf jeden Fall so seine Gedanken über die Genesis gemacht, ist aber zu einem etwas anderen Resultat, als allgemeinhin bekannt ist, gekommen.
Friday, June 10. 2005
Als leidenschaftlicher Firefox-Nutzer bin ich heute auf eine nette Erweiterung für eben jenen Browser gestoßen, mit der man wunderbar lästige Werbebanner (auch die animierten!) unterdrücken kann.
Die Extension nennt sich Adblock und erweitert Firefox um eine Punkt in der Statusleiste und im Extra-Menü über die man Graphiken und Animationen verbannen kann.
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