Monday, August 29. 2005Endlich Radio
Eigentlich war es ja von Anfang an vorgesehen, dass man über DVB-T auch Radio empfangen kann. Aber erst jetzt zur IFA 2005 ist ein Testbetrieb aufgenommen worden.
Offiziell sollte mit Beginn der Messe am 2. September Musik auf diese Art über den digitalen Äther strömen, aber bereits heute hat mein Empfänger folgende Sender herein bekommen:
Das macht volle 32 Radiosender, die von aktuellem Pop über Jazz bis hin zu Klassik die meisten Geschmäcker abdecken dürften. Der Grund, warum es diese Empfangsmöglichkeit bis jetzt nicht gab, ist wohl, dass der technische Aufwand nicht unerheblich ist (auch finanziell). Außerdem hat sich bis jetzt auch die Alternative DAB nicht durchsetzen können. Wenn jetzt noch alle Sender ordentliche Programminformationen anbieten würde, könnte man zumindest ab und zu seine liebste Radiosendung oder einen Konzertmitschnitt digital auf den Computer bannen. Wer es sonst noch braucht? Mal schauen ... Wednesday, August 24. 2005Wo ist die Melone? Seit einigen Tagen wundere ich mich schon, dass im allmorgendlichen Radioprogramm etwas fehlt.Normalerweise gab es immer Jingles wie Morning live mit Nick Maloney. Aber eben jener Nick Maloney ist einfach verschwunden ... Soweit die Dinge, die ich mitbekommen habe: Das Morning-Live-Team von Energy Berlin bestand ursprünglich aus besagtem Nick Maloney, seiner Komoderatorin Nadine, die auch für das Wetter zuständig war, Superschulze und dem virtuellen Studioschaf Siggi. Nick Maloney war zum Start des neuen Programmkonzeptes extra von der Konkurrenz gekommen. Wie man auch auf der entsprechenden Energy-Seite nachlesen kann, gab es in der Show etliche nette Aktionen. Irgendwann, vor ein paar Wochen, ist Nadine dann in den Urlaub nach Mallorca geflogen. Nick Maloney hat die Ärmste dann morgens immer gegen sechs auf dem Handy angerufen und wollte wissen, wie lange sie denn die vorangegangene Nacht gefeiert hätte Nadine war dann wieder zurück, aber von Nick keine Spur. Die Jingles mit seinem Namen liefen aber noch ein Weilchen. Aber trotzdem: Wo ist er jetzt? Mittlerweile macht Nadine die Sendung alleine. Auf den Internetseiten ist nur noch ihr Name aufgeführt (ja, auch Superschulze hat sich aus dem Staub gemacht), in den Jingles wird nun stattdessen ein Werbepartner genannt. Für Energy ist das sicher alles andere als lustig, weil Morning Live ein überregionales Konzept ist, dass auf einem Moderatorenteam aufbaut. Und ich habe das Gefühl, dass der Sender selber nicht genau weiß, was los ist (oder es einfach nicht sagen will?). In den Pressemitteilungen wird kein einzigen Wort zu der Geschichte verloren. Von den Seiten wurde Maloney auch einfach entfernt. Es fehlen die Bilder von ihm mit Jürgen Drews im Zoo und auch in der Bildergalerie vom Playmatebesuch, ist nicht mehr zu sehn, wie Maloney Grimassen schneidet. Ich habe bis jetzt lediglich folgende Meldung gelesen: +++ Die Gerüchteküche bei Energy 103,4 in Berlin brodelt weiter. Nachdem Klaus Pommer den Sender verlassen hat, soll angeblich auch Morgenshow-Personality Nick Maloney zusammen mit seinem Sidekick und Morning Show Producer von Bord gegangen sein. Nach seinem Inselurlaub habe Nick nur noch zweimal seine Sendung moderiert, dann seien die Morning Live-Trailer aus dem Programm genommen worden. Nick Maloney hatte am 03. Juni erst die 100. Morning Live Sendung gefeiert. +++ (05-08-05) Quelle: http://www.radioszene.de/ticker.htm [Update] Ich habe noch einen Forum gefunden, in dem spekuliert wird, dass es zu persönlichen Differenzen gekommen ist. [Update] Über die besagten Reise im Kommentar kann man bei Hopper nachlesen. Tuesday, August 23. 2005Ja, was suchen sie denn?
Ich weiß ja nicht, was die Surfer suchen, aber ich habe seit meinem Eintrag über die Probleme mit meinem Mobiltelefon viele Besucher, die sich für die Themen Tastensperre, Gerätecode bzw. die IMEI-Nummer interessieren.
Bei folgender Suche ist mein Beitrag momentan auf Platz zwei. Das einzige, was mir zu den Begriffen Tastensperre und IMEI im Zusammenhang einfällt, ist, dass man die IMEI immer auch im Akkufach ablesen können sollte, bzw. kann ich bei meinem Telefon auch mit aktivierter Tastensperre * # 0 6 # eintippen und mir die entsprechende Info anschauen. Vielleicht mag mir ja jemand mal schreiben, wonach er wirklich sucht. Über etwas Rückkopplung freue im mich immer, Adresse steht ja rechts. Monday, August 22. 2005Lichtenberg
Heute sollten zwei weitere Caches gefunden werden. Sinn war es, einem Freund die Freuden am Geocaching beim Aufstöbern von Lichtenberg 2 und Lichtenberg 1 näher zu bringen.
Der Startpunkt von Lichtenberg 2 war schnell gefunden, auch wenn die Straße, die dort auf einigen Karten verzeichnet ist, mittlerweile kaum mehr als ein besserer Trampelpfad ist. Danach wurde es jedoch schlimm. Wir dachten uns, dass wir tatsächlich entlang der Gleise zur ersten Zwischenstation kommen würden. Jedoch war der größte Teil des Weges zugewuchert bzw. waren die freien Stellen vollkommen zugemüllt. Gerade da wir mit unseren Rädern unterwegs waren, kamen wir nicht besonders schnell vorwärts. Danach waren die Wege zwar immer noch reichlich grün, aber immerhin gab es wesentlich weniger Abfall. Als Belohnung für unseren Kampf gegen die Eroberungspläne der Natur fanden wir dann schließlich ohne große Probleme den Cache, wobei sich zeigt, dass mein Freund eine recht gute Intuition für die Zwischenstationen hatte. Als wir uns anschließend auf die Suche nach Lichtenberg 1 begaben, hatten wir soweit auch kaum Schwierigkeiten. Leider war das Finale so zugemüllt, dass wir keine große Lust hatten, uns da durchzuwühlen. Und da der Cache auf einem alten Industriegelände liegt, dass absolut uninteressant ist, ist mir das Loggen dort auch nicht ganz so wichtig. Interessant war definitiv, dass beide Caches in Gebieten liegen, die ich einerseits noch nicht kannte und andererseits zeigen, wie schnell ehemalige Industriegebiete verwahrlosen bzw. grünen können. Mein Freund hat eigentlich nur bereut, dass er keine langen Hosen anhatte. Ansonsten hat er durchaus ein wenig Suchfieber gezeigt. Sunday, August 21. 2005Freud und Leid eines Cachers
Gestern habe ich mich wieder auf den Weg gemacht, um zwei Caches zu finden. Um es vorne weg zu sagen, ich habe sie beide nicht gefunden, obwohl es jeweils ganz gut begann.
Mein erster Weg führte mich in den Nordhafen, wo ich auf einen schönen Hafenblick hoffte. Kaum hatte ich den Startpunkt erreicht, läuft jemand mit einem seltsamen gelben Teil in der Hand an mir vorbei, und ich dachte, dass Teil kennste doch. Und tatsächlich, nachdem ich ihn angesprochen hatte, stellte sich heraus, dass wir beide ein Garmin Geko 201 zum cachen benutzen (Anmerkung: Nettes kleines GPS, was eigentlich kaum Wünsche übrig lässt). Der andere Cacher war schon auf dem Weg zum Finale (es scheint üblich zu sein, die Leute auf eine Runde zu schicken, trotzdem muss man schon alle Stationen abklappern). Er hat mir freundlicher Weise seine Hilfe angeboten, was ich dann auch in Anspruch genommen habe (telefonisch). Trotzdem musst ich mich an Station vier geschlagen geben. Irgendwie wollte sich mir die Dose nicht offenbaren und von der anderen Uferseite wurde ich zu dem mit einem Fernglas beobachtet. (Achtung Spoiler!!!) Der zweite Cache, den ich in Angriff nehmen wollte, heißt Metal. Die Aufgabe, die es hier zu lösen gilt, ist nett gemacht, hatte sich mir aber nicht lange verschlossen. Etwas verwirrt war ich, als ich Koordinaten in Steglitz herausbekam. Es sollte sich jedoch herausstellen, dass dies absolut korrekt ist. Also bin ich mit meinem Rad noch nach Steglitz gefahren. Dort habe ich den Volkspark entdeckt, von dem ich trotz seiner Größe garnicht wusste, dass er existiert. Es ist aber absolut lohnenswert, dort etwas Zeit zu verbringen. Nach einem kurzen Regenschauer wollte ich von dort aus zum Finale dieses Caches, aber leider bin ich in einer muggelverseuchten Gegend gelandet, was genauere Untersuchungen fast unmöglich machte. Angesichts der Tatsache, dass ich schon leicht erschöpft war und noch nach Hause musste, bin ich lieber heimgekehrt, aber immerhin mit dem Wissen, wo ich beim nächsten Mal die Suche vorsetzen kann. Tuesday, August 16. 2005
Das ist alles nur geklaut! (Hey, ... Posted by Christian
in Persönliches at
23:22
Comments (0) Trackback (1) Das ist alles nur geklaut! (Hey, hoo, heyho)
Ich war heute im Kino, um mir endlich Madagascar anzuschauen. Und wenn man im nahegelegenen Lichtspielhaus ist, sieht man allerhand Werbung.
Neben einem tollen Trailer für Ice Age 2 kam auch eine Vorschau für Charlie und die Schokoladenfabrik. Und dabei hatte ich ein schreckliches Déjà-vu. Die kleinen Kerle, die sich Umpa-Lumpas nennen, kamen mir ziemlich bekannt vor. Eindeutig ein Fall von schlimmstem Diebstahl. Und die Orginale? Na die sind aus Futurama und heißen dort wohl Gronka-Lonkas, die in Slurm McKenzies Fabrik arbeiten und den herrlichen Slurm herstellen. Aber ist es wirklich so herum gewesen, wer hat eigentlich von wem geklaut? Die Geschichte vom kleinen Charlie stammt aus der Feder des großartigen Roald Dahl, der die Erzählung bereits 1964 veröffentlicht hat. Insofern hat wohl einer der Futurama-Autoren die Geschichte als Grundlage genommen, um das Geheimnis des Slurm zu illustrieren. Aber das macht die Serie ja aus, dass man immer wieder liebevoll abgekupferte Geschichten sieht Tipp: Ich habe die Verfilmung der Geschichte noch nicht gesehen, aber tendenziell sind die Kollaborationen von Johnny Depp und Tim Burton immer sehr fantasievoll und sehenswert. Sunday, August 14. 2005Ganz schön gesund
Ab und zu sollte man sich schon Gedanken über die eigene Ernährung machen. Bei vielen läuft es darauf hinaus, dass sie für lange Zeit essen, worauf sie gerade Lust haben und dann eine Radikaldiät durchziehen. Leider hat dies meist den berühmt berüchtigten Jojoeffekt zur Folge.
Also überlegt man sich vielleicht, möglichst ohne große Einschränkungen sich so zu ernähren, dass das Gewicht bei maximalem Geschmack optimal bleibt. Eine Zeit lang machte in diesem Zusammenhang die Atkinsdiät von sich reden, in der die Kohlenhydrate reduziert werden. Interessant ist, dass der Begründer angeblich an den Folgen eines Herzinfaktes, der wohl auf Überfettung zurückzuführen ist, gestorben sein soll. Wenn es um Gesundheit geht, kommt man oft zu der speziellen Spezies Mensch, die sich selbst Vegetarier oder sogar Veganer nennt. Der Grund dafür liegt wahrscheinlich darin, dass Pflanzen eine recht gute Balance der unterschiedlichen Nährstoffe bietet - könntet man meinen. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als im mir in der nahegelegenen Kaufhalle einen kleinen Knabberspaß gegönnt habe. Denn dieser hat auf seiner Verpackung prangen, dass er für vegetarische und veganische Ernährung geeignet sei. Wie man auf dem Bild sieht, habe ich nicht etwa Reiskekse gekauft, sondern Kartoffelchips. Ich behaupte mal, dass die Aussage richtig ist, schließlich bestehen die Chips aus Kartoffeln angereichert um ein paar Gewürze. Gebacken werden kann man sie dann in Pflanzenfett. Fertig. Schön. Aber was soll das? Es scheint typisch amerikanisch, ein Nahrungsmittel mit immerhin 533 Kilokalorien pro 100 Gramm diesen gesunden Eindruck zu geben. Denn Fakt ist, dass gerade der Fettgehalt nicht ohne ist. Aber was soll's - immerhin weisen die Amis auch darauf hin, dass Essig fettfrei ist (nur für den Fall, dass man es noch nicht wusste Also Mahlzeit! Monday, August 8. 2005Ruf! Mich! An!
Eigentlich kann ich mir nur an den Kopf fassen, was es doch für tolle Shows gibt.
Der ehemalige Champions-League-Sender 9Live hat mit dem ganzen Schwachsinn angefangen und alle anderen Sender ziehen nach. Besonders lustig fand ich gerade wieder die Call-In-Show im DSF. Und anders als man denken könnte, heißt DSF nicht etwas Doofe schauen fern, sondern Deutsches Sportfernsehen. Aber Sport schein nicht mehr angesagt zu sein. Stattdessen bemüht sich eine Blondine Geld an den Anrufer zu bringen. Es galt das obige Gitterrätsel zu lösen: Es werden vier Automarken gesucht! Als Hilfe gibt die Blondine an, dass die gesuchten Begriffe lediglich von links nach rechts bzw. von oben nach unten stehen. Während ich nun versucht bin, spaßenshalber die gesuchten Marken zu finden, nervt die gute Frau mich andauern mit "Der Countdown läuft ...", "Die Zeit rast ...", "Der Buzzer schlägt gleich zu ...", "Es sind doch nur vier Marken ...", "Ich lege noch 1000 Euro drauf ..." usw. Schön, dass das Geld im Jackpot liegt, und ich lediglich die Chance erhalte, es zu gewinnen, nachdem ich bereits 100 Euro ausgegeben habe, um dort anzurufen. Ab und zu nervt dann noch ein Anrufer mit einer absolut falschen Antwort. Beispiele? Na gut: Maseratti (1. Zeile) -> wäre Maserati Merzedes (vorletzte Zeile) -> wäre Mercedes Alfa Rommeo (letzte Zeile) -> wäre Alfa Romeo Hübsch oder, wenn man nicht genau hinschaut, dann fallen einem die falschen Schreibweisen garnicht auf. "Lesen Sie sich noch die Mitmachregeln durch ..." Aber auch senkrecht gibt es ein paar Schmankerl: Maibach (1. Spalte) -> wäre Maybach Auti (2. Spalte) -> wäre Audi Sead (3. Spalte) -> wäre Seat Hyundei (6. Spalte) -> wäre Hyundai Peugot (8. Spalte) -> wäre Peugeot Nisan (vorletzte Spalte) -> wäre Nissan Citrroen (letze Spalte) -> wäre Citroen "Lassen Sie sich jetzt nicht ablenken ..." (dann halt doch mal den Schnabel!), "Ich weiß, Sie schaffen das ...", "Versteckter Countdown ..." (okay, in der nächsten halben Stunde kommt keiner durch) Und dies waren nur Lösungen, die auch genannt wurden. Anrufer: Das geht garnicht, weil alles falsch geschrieben ist! Blondie: Doch, das Rätsel ist zu lösen. Es gibt dort vier Automarken. Wir verarschen doch keinen! Wenn man genauer hinschaut, sieht man auch Worte wie Golf, Manta oder MAN, aber was davon sind Marken? Und selbst nach eineinhalb Stunden, hat es noch kein Anrufer geschafft, die richtige Lösung zu nennen. Aber halt! Das ist ja auch garnicht der Sinn. Die Leute sollen bloß wie blöd anrufen und dem Sender Geld hinterher schmeißen und nicht etwa selber gewinnen. Die 1000 Euro extra im Jackpot kommen doch erst, wenn der Gebührenzähler im Studio glüht. Eine Leistung muss ich allerdings anerkennen. Blondie redet ohne Unterlass. Sie lullt einen ein - ohne Pause. Anrufen! Anrufen! Anrufen! Ich wünsche es Ihnen doch so!. Gott, befreie mich von dieser Qual! Hmm, ich bin garnicht religiös. Da werde ich mich wohl selbst befreien müssen und die Glotze einfach ausschalten. Wer will kann in dem Gitter nach der richtigen Lösung ausschau halten oder einfach ein gutes Buch lesen. [Update] Die Lösung ist famos. Keiner der Anrufer kam auch nur annähernd an die richtige Lösung heran. Der zuständige Redakteur hat wohl eine Schwäche für ausgefallene Marken. (Übrigens, Golf und Manta waren tatsächlich nur Modelle, keine Marken.) So, die Lösungen sind also BN, BSA, TAU und ZO. Darauf hätte man ja nun wirklich kommen können. Mir sagen die Marken zwar rein nichts, aber was weiß ich schon ... Aber selbst Blondie hatte so ihre liebe Mühe, die Namen richtig vorzulesen, sollte sie vorher mal üben! Vielleicht müsste ich nach dem Namen mal googlen, die eine oder andere Marke ist im Laufe der Jahrhundert schließlich auch abhanden gekommen. |
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