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Friday, June 30. 2006
Ich war gestern zum ersten Mal im Botanischen Garten in Berlin-Dahlem und musste feststellen, dass dies eindeutig zu spät war. Ich habe zwar nur einen Bruchteil dieses wunderbaren Gartens gesehen, aber vorallem im Kräutergarten konnte ich viele Eindrücke sammeln. Irgendwann schrie eine Bank danach, doch endlich die Sonne zu genießen und so war dann bald Ruhe angesagt. Wenn dies in angenehmer Begleitung geschieht, um so besser 
Die Anlage im Südwesten Berlins ist absolut empfehlenswert, wunderschön, kaum Menschen, wunderbar ruhig. Ich freu mich schon auf den nächsten Besuch.
Eine Sache hat aber ganz besonders meine Aufmerksamkeit erregt: Gleich am Eingang scheint es vier ganz besondere Pflanzenarten zu geben, die auf die klingenden Namen Gemeines Glas, Berliner Plaste, Wegzuwerfender Rest und Altes Papier lauten:
Tuesday, June 27. 2006
Wenn ich jetzt schreibe, dass es dramatische Veränderungen am Blumentopf gab, dann sollte man das schon so wörtlich nehmen. Die Samen rühren sich nämlich noch überhaupt nicht.
Nachdem unsere gute Lehrstuhlfee Birgit den erbärmlichen Topf gesehen hat, gab sie mir den Tipp, doch einfach Frischhaltefolie über den Topf zu spannen, um für eine Verstärkung des Tropenklimas (;-)) zu sorgen. Das einzige, was ich nicht da hat, war Schnur, weshalb ich mit einem Kabel Vorlieb nehmen musste (sieht recht lustig aus  ).
Sofern nun der Schimmel fern bleibt und tatsächlich etwas sprießen sollte, wird es natürlich Bilder ohne Folie geben.
Tuesday, June 27. 2006
Wenn man gegen ein Uhr nachts, also zu einer Zeit, zu der man eigentlich schon ein Weilchen schlummern sollte, da man ja am nächsten Tag wieder früh raus muss, so durch die Stadt fährt, hat man nicht nur die Gelegenheit seltsame Gestalten, Nachtschwärmer und Fledermäuse zu sehen, nein man kann eventuell auch beobachten, wie die BVG ihre Gleise reinigt:
Monday, June 26. 2006
So, ein paar Tage sind vergangen, seitdem ich die Samen in den Topf getan habe. Und man wird es kaum glauben, aber es ist nicht wirklich was passiert. Aufgrund der Feuchtigkeit ist die Erde etwas homogener geworden, aber von Keimen ist noch nichts zu sehen. Immerhin bilde ich mir ein, einen der Samen zu sehen.
Hier noch ein Bild (ist tatsächlich ein neues  ):
Thursday, June 22. 2006
Ich muss ja zugeben, dass es Planzen bei mir nicht leicht haben. Irgendwie schaffe ich es in eher kurzer als langer Zeit die armen Dinger vollkommens zu ruinieren. Nichtsdestotrotz habe ich mir vorgenommen, ein Sumpfgras heranwachsen zu lassen. Dazu habe ich mir erstmal Samen im Internet bestellt (dort bekommt man aber wirklich alles). Dann habe ich mir noch etwas Erde und zwei Töpfe besorgt, und dachte, ich sei gut gerüstet.
Unscheinbar liegt auf dem Bild oben die Samentüte neben dem linken Topf. Aber dort kann sie natürlich nicht bleiben, die Samen sollen schön auf die drei Töpfe aufgeteilt werden. Dass war natürlich zu schnell gedacht: Ich habe zwar vorher gelesen, wie der Blütenstand der Pflanze aussieht, dass die Samen also eher klein sind, kam mir jedoch nicht in den Sinn. Insofern ist es dann nur ein Topf geworden, und ich hoffe, dass die Samen durch das Gießen nicht schon komplett untergegangen sind (sie brauchen nämlich Licht).
Am heutigen Tag sieht das Resultat verständlicherweise noch nicht allzu spektakulär aus:
Angeblich sollen in drei Wochen die Samen ordentlich gekeimt sein; da bin ich mal gespannt.
Sollte ich irgendwann von dem Gewächs noch einen Ableger bekommen, wird dieser lieber parallel zusätzlich hochgepäppelt. Doppelt hält schließlich besser
PS: Falls es jemanden interessiert, was für eine Pflanze genau ich da aufziehen möchte, den möchte ich um Geduld bitten, bis es Bilder gibt, die es erkennen lassen. Ich zieh sie nämlich nicht für mich allein auf
Tuesday, June 20. 2006
Wenn man so in der Stadt unterwegs, freut man sich als Radfahrer besonders, wenn man unbeschadet ankommt; egal wie kurz der Weg auch sein möge. Denn die Ignoranz viele Autolenker gegenüber den Pedaleuren ist manchmal schon erstaunlich.
In der Storkower Straße gibt es eine Kreuzung, in der in meiner Richtung zwei Spuren für die Kraftfahrer zur Verfügung stehen. Die rechte der beiden ist sowohl zum Geradeausfahren, als auch zum Rechtsabbiegen gedacht. Als armer benachteiligter Zweiradler ist man ja schon froh, dass es wenigsten eine kleine Minispur an der Ampel für einen gibt.
Das hilft aber wirklich nicht: Die Ampel war grün. Erst vor, dann neben mir, fuhr ein PKW, der anscheinend rechts rum wollte, es schaltete nämlich den Blinker ein. "Also Vorsicht!", dachte ich mir. Da ich dann irgendwann auf Höhe der Fahrersitze war, konnte mich das Pärchen im Wagen nicht mehr übersehen, sie blickten zu mir rüber. "Allet jut jejangen", hätte man nun annehmen können. Aber nö, offensichtlich hat es dem Autofahrer nicht gepasst, dass ich geradeaus gefahren bin, also haut er mal kräftig auf die Hupe.
Ich bin nur froh, dass sein Fuß nicht in Richtung Gaspedal gegangen ist, dass hätte ordentlich Kratzer auf seinem Lack verursacht.
PS: Und das ist kein Einzelschicksal!
Sunday, June 18. 2006
Wat et nich allet jibt! Am S-Bahnhof Frankfurter Allee sollte doch tatsächlich ein Automat aufgestellt werden, der leckere Pommes von McCain versprach. Wie der vorhergehende Satz vermuten lässt, hat es der arme Automat nicht ganz bis zur Inbetriebnahme geschafft. Eines Morgens lag er auf der Seite und hatte leichte Blessuren.
Das hielt mich aber nicht davon ab, mich zu fragen, wie das Ding eigentlich funktioniert. Ihn weiter zu zerlegen hielt ich trotz seines Zustandes nicht für angebracht.
Also habe ich einfach das Kontaktformular auf der McCain-Seite benutzt, um die Funktionsweise zu erfragen. Und siehe da, der Produkt Manager Food Service (genau diese Schreibweise hat tatsächlich der Titel) hat mir sogar geantwortet. Nachdem dieser sein Bedauern über das unnötige Ableben des Automaten ausgedrückt hatte, erklärte er mir, dass das Maschinchen " ein technisch hochentwickeltes System eines Heissluftofens mit Drehkorb" besitzt, welches die Pommes heiß und knusprig macht.
Gut, dass wir das geklärt hätten
Sunday, June 18. 2006
Neulich kam mal wieder der Film Ich glaub mich knutscht ein Elch mit Bill Murray und Harold Ramis im Fernsehen.
In diesem Film gab es eine nette Übersetzung am Ende:
Die wichtigen Figuren des Films werden auf Magazinen abgebildet. Harold Ramis soll sich über die Russen äußern (der Film spielt in Zeiten des Kalten Krieges) und sagt: "Sie sind Gummibärchen!" Das ist natürlich nur die deutsche Übersetzung. Auf dem Magazin kann man folgendes lesen: "They are pussies!"
Wenn man nun im Wörterbuch nachschaut, stellt man fest, das Gummibärchen vielleicht nicht die beste Übersetzung ist. Vorallem sollte man aufpassen, wenn man einem Englisch sprechenden Menschen erzählt, dass man Gummibärchen gegessen hätte
Die Übersetzer sind solche Waschlappen gewesen **g**
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