Monday, November 6. 2006
Zeitumstellung (automatisch) Posted by Christian
in Schöne neue Welt at
16:15
Comments (0) Trackbacks (0) Zeitumstellung (automatisch)Unglaublich, diese Uhr stellt sich automatisch auf die Winterzeit ein! (Draufklicken zum Vergrößern!) Es ist ja echt unglaublich, was die moderne Technik alles möglich macht. Vorallem wie sie uns hilft, unsere selbstgeschaffenen Probleme zu lösen. So haben wir zweimal mal im Jahr das Problem, dass die Uhren eine Stunde bzw. zurück gestellt werden. Und jedes Mal wird diskutiert, welche Richtung denn diesmal dran sei, welchen Sinn es denn noch machen würde usw. Auf jeden Fall freut man sich, wenn man ein Uhr hat, die dass ganz von alleine schafft: Zeitumstellung und auch am nächsten Morgen geht die Uhr richtig. Damit wirbt auch das Plakat, dass am 29.10.2006 die Uhr richtig umgestellt wird. Da frage ich mich natürlich, wie es denn im nächsten Frühjahr aussieht? Davon steht ja nichts da, dass sich die Uhr immer von allein richtig stellt ... Nun gut, der Hersteller hätte auch einfach schreiben können, dass die Uhr einen Funkempfänger besitzt, nach dem sich die Uhr einstellt und deshalb immer richtig geht, auch nach der Zeitumstellung Monday, November 6. 2006Musik, zweiter TeilNachdem ich neulich dem Judas Maccabaeus gelauscht habe, sahen die nächsten beiden Tage vor, einen Erste-Hilfe-Kurs beim DRK zu absolvieren. Nun könnte man ja denken, dass dies sehr unmusikalisch wird. Aber weit gefehlt! Auch das DRK hat eine CD produziert. Zusagen, dort wäre Musik drauf, ist aber etwas weit hergeholt. Sie wird nämlich bei der Herzdruckmassage eingesetzt, um einfach den Rhythmus vorzugeben. Und da sieht es dann natürlich sehr lustig aus, wenn zwei Menschen vor jeweils einer Puppe sitzen und diese im gleichen Takt versuchen wiederzubeleben. Leider habe ich viel zu spät daran gedacht, dass ganze auf Film zu bannen. Also kann ich jedem empfehlen, einen solchen Kurs mitzumachen und sich das Spektakel selbst anzuschauen. PS: Ich war nun verpflichtet, diesen Kurs zu absolvieren, da ich ihn benötige, um THW-Helfer zu werden. Wer die Chance hat, ihn vielleicht über seinen Arbeitgeber bezahlt zu bekommen (sind immerhin 29 Euro für Privatleute), sollte die Gelegenheit nutzen, denn Helfen ist nicht so schwer, wenn man denn nur weiß, was zu tun ist (und das ist über die Jahre sehr einfach geworden). Monday, October 30. 2006Musik, erster TeilGesternabend habe ich mal ein wenig was für meine kulturelle Bildung getan und mir im Konzerthaus am Gendarmenmarkt den "Judas Maccabaeus" angehört. LeV, eine der wunderschönen Chorstimmen, hat sich die Mühe gemacht, und die Geschichte, die in Händels Oratorium erzählt wird, ein bisschen aufbereitet. Wenn man davon absieht, dass es ohne Text äußerst schwer ist, die Worte zu verstehen, geschweige denn zusammenhängende Sätze, war es schon ein fantastisches Konzert. Und mit dem Text konnte man der "Handlung" auch wunderbar folgen. Etwas überrascht war ich von der Länge des Stückes, es waren am Ende fast drei Stunden. Das hängt aber auch damit zusammen, das Händel aus seinen Oratorien die guten Sachen in den "Judas Maccabaeus" integriert hat. Außerdem werde ich nie wieder über moderne Popmusik lästern, in der ein Textzeile immer wieder wiederholt wird. Denn dafür hatte Händel in seinen Arien auch einen gewisse Faible. Nach diesem Abend freu ich mich schon riesig auf das Weihnachtsoratorium, was am 22. Dezember aufgeführt werden wird Friday, October 27. 2006Tag XJa, ja, lang, lang ist's her, dass ich über mein Sumpfgras berichtet habe. Das liegt vorallem daran, dass es nicht viel zu berichten gab. Angeblich soll es ja wuchern, dass es nur so eine Freude ist, aber anscheinend dauert es bis dahin noch ein wenig. Immerhin scheint sich der eine Halm gehalten zu haben, auch wenn ich mir nicht sicher bin, in welchem Zustand. Mein Cyperus Haspan dagegen hält sich ganz gut. Einige Blattenden wirken ein wenig vertrocknet, aber ich hoffe, dass der Seramisboden, in dem er jetzt sein Zuhause gefunden hat, ihm gut tun wird.
Saturday, July 22. 2006Modersohnbrücke
Wenn jemand einen schönen Sonnenuntergang sehen möchte, dann denkt sie oder er wahrscheinlich daran, am Meer oder in den Bergen zu sitzen; jedenfalls wird die-/derjenige sicher ausschließen, dass man auch mitten in Berlin einen wunderbaren Übergang zur Nacht haben kann. Nachdem ich diese Woche in der Abendschau von der Modersohnbrücke gehört hatte, und dass sich dort allabendlich Sonnenanbeter und Verliebte einfinden, um den riesigen Feuerball auf seinem Weg hinter den Horizont zu begleiten, dachte ich mir, dass man sich das mal anschauen müsste.
Und was soll ich sagen, es tatsächlich ein besonderes Spektakel, welches sich lohnt, in voller Länge zu genießen. Und im Gegensatz zu mir, sollte man ruhig noch jemanden dabei haben. Das Foto kann die Atmosphäre leider nicht ganz wiedergeben, aber es ist ein Indiz: PS: Die S-Bahn-Fahrer scheint es zu gefallen, wenn man ihnen zuwinkt. Sie reagieren dann angenehm positiv, indem sie zurückwinken Friday, July 21. 2006
Radaubrüder in der Nachbarschaft Posted by Christian
in Persönliches at
17:54
Comments (0) Trackbacks (0) Radaubrüder in der Nachbarschaft
In einer Wohnung zu wohnen bringt meist den Umstand mit sich, dass man eine große Nachbarschaft hat. Dort gibt es dann natürlich die unterschiedlichsten Leute, entweder kommt von irgendwo ein interessanter oder auch merkwürdiger Essensgeruch her, oder man lernt die unterschiedlichen Musikgeschmäcker kennen. Solange ein gewisses Maß dabei nicht überschritten wird und vorallem abends irgendwann Ruhe ist, lässt sich dagegen nicht viel sagen, es kann sogar interessant sein.
Gestern abend jedoch, hat ein Nachbar doch etwas mehr Aufmerksamkeit erregt, als ich bisher hier gewohnt war. Ursächlich war dafür, das eben jener direkt an meinem Balkon vorbeigelaufen ist: Und dieser kleine Geselle hat sich wirklich Mühe gegeben, den Abend über ordentlich Lärm zu verbreiten. Nachdem er im nächsten Beet verschwunden war, hatte er anscheinend eine Aufgabe gefunden. Ich weiß nicht genau, was er da getrieben hat, es klang eigentlich so, als ob er recht laut ein Möhre schnorbseln würde. Die Pflanzen haben zwar geraschelt, aber sind nicht verschwunden. Außerdem bin ich mir nicht ganz sicher, ob er da alleine war, oder ob nicht Igelpärchen versucht hat, für Nachwuchs zu sorgen. Friday, July 21. 2006ÖPNV
Die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen hat in einer Großstadt ja durchaus seine Reize. Ich will nicht generell behaupten, dass sie in irgendeiner Form schlecht seien, aber sie haben doch auch so ihre Macken. Grundsätzlich kann man in Berlin wohl recht zufrieden sein. Das man ewig braucht, um irgendwohin zu kommen, ist eher der Größe der Stadt geschuldet statt der schlechten Anbindungen. Und als Student kann ich mich mit meinem Semesterticket auch recht glücklich schätzen, zumal ich mein Fahrrad überall mitnehmen darf.
Aber es gibt natürlich auch Schattenseiten. Es gibt nur eine kurze Zeit im Jahr, in der das Klima in den Wagen von S-, U-, Straßenbahnen und Bussen einigermaßen erträglich ist. Sowie es kälter wird, wird die Heizung in den Wagen auf Äquator gestellt, da es ja kalt ist. Dummerweise denke die Fahrer nie daran, dass unsereins ja dem Wetter entsprechend gekleidet ist. Also schwitzt man sich nen Wolf, was für die Geruchsatmosphäre sehr interessant ist. Das passiert natürlich nur, wenn die Heizung funktioniert. Gerade bei den Freunden von der Deutschen Bahn passiert es deshäufigeren mal, dass ein S-Bahn-Wagon ein nettes Schildchen mit der Aufschrift "Wagen heizt nicht" bekommt. Wenn man dann regungslos die arktischen Kälten im Wagen versucht zu ertragen, freut man sich über jeden, der das andere Schild mit den Worten "Bei Kälte Tür bitte schließen" liest. Und im Sommer ist es natürlich nicht besser. Kaum kommen die ersten Sonnenstrahlen hervor, muss natürlich die Klimaanlage eingeschaltet werden. Besonders in den Bussen ist dies zu beobachten. Der Fahrer stellt dann freundlicherweise die Stufe Sibierischer Dauerfrost ein, was dann zu leichten Schüttelattacken führen kann, weil man natürlich den Wintermantel vergessen hat (dabei sollte man es natürlich langsam wissen). Irgendwann wird es dann natürlich wärmer. Dies äußert sich darin, dass die Klimaanlage deutlich vernehmbar auf Hochtouren arbeitet, aber nicht die geringste Wirkung zeigt. Als Seiteneffekt ist die Luft in dem Gefährt, in dem man sich gerade befindet, sagen wir, recht angestrengt. Richtig schön wird das Ganze aber natürlich erst dadurch, dass bei extremen Temperaturen Fahrzeuge ausfallen, bzw. andere Technik streikt. So wie gestern: Ich hatte mich entschlossen, ausnahmsweise nicht mit dem Fahrrad zu fahren, da dies bei den Temperaturen doch zu reichlich Wasserverlust führt, und bin also brav mit der S-Bahn nach Hause gefahren. Dummerweise hat sich am Bahnhof Ostkreuz die Technik verabschiedet, was bedeutet, dass sämtlich Bahnen dort im Stau standen und nur langsam nach und nach abgefertigt werden konnten. Hatte ich schon erwähnt, dass die Luft in den Wagons steht, vorallem, wenn die Bahn nur langsam oder garnicht fährt? Und das mit dem Gewächshauseffekt dank der großzügig bemessenen Fensterscheiben? Man hat den Leuten angesehen, wie warm es war - gefühlt Sauna, wahrscheinlich war es aber noch schlimmer. Ich war froh, als ich endlich aus der Bahn rauskam und "nur noch" über 35 Grad im Schatten ertragen musste. Monday, July 17. 2006Tag 26
Es ist wirklich schön zu sehen, wie sich die drei winzigen Keime immer weiter entwickeln und mittlerweile doch ordentlich was im Topf zu erkennen ist. Ich denke, jetzt sollten es die kleinen Pflänzchen gut schaffen, inshallah. Andere Samen werden sich wohl nicht dazu durchringen können, noch hinterher zu sprießen; dafür ist jetzt doch schon ziemlich viel Zeit vergangen. Aber man freut sich ja über das, was man hat:
Und auch mein wunderbarer Cyperus Haspan gedeiht prächtig. Anscheinend haben beide Pflanzenteile die Separierung ohne größere Schäden überstanden. Eine ist schon wieder dabei, den Topf zu wuchern zu lassen. Ein Trieb ist jetzt aufgegangen (auf dem letzten Bild rechts) und es kommen schon weitere nach (gleiches Bild in der Mitte): |
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